Fachbereich
Architecture for senior living, healthcare properties, care facilities and clinics
Bereich
Senior Living, Pflege & Kliniken
Services
Planung, Entwurf und Umsetzung
Vom Wohnstift bis zur Klinik
Where design ambition meets regulatory excellence
Wir gestalten Räume, in denen Menschen selbstbestimmt und in Gemeinschaft leben – in jeder Lebensphase.
Als Architekten für Senior Living, Gesundheitsimmobilien und Pflegeeinrichtungen verbinden wir seit Jahren höchste Gestaltungsansprüche mit den spezifischen Anforderungen dieser Bauaufgaben. Von der modernen Wohnresidenz über die Arztpraxis bis zum Klinikneubau stellen wir konsequent den Menschen in den Mittelpunkt – seine Würde, seine Autonomie und seine Lebensqualität. Sie planen ein Projekt im Bereich Senior Living oder Gesundheitsimmobilien?
Architecture for health and ageing faces a twofold task: it must meet the highest building-code and technical standards — while creating spaces that feel like home, not like an institution. This is precisely our core competency.
Barrierefreie Bäder werden bei uns zu hochwertigen Wellnessbereichen, Handläufe sind Teil einer durchdachten Wandgestaltung, und jedes Detail ist so gestaltet, dass es Bewohnern, Patienten und Mitarbeitenden gleichermaßen Freude macht. Das Ergebnis: Immobilien mit Aufenthaltsqualität, die Betreiber überzeugen und Nutzer begeistern.
Our strength: we integrate the complex requirements of fire protection, accessibility and hygiene regulations into our designs so that they never appear as a constraint — but as a natural part of high-quality design.
Our portfolio reads like a cross-section of the German market for healthcare and residential properties: for the Augustinum Foundation we have designed several locations — among them the senior living residence in Kleinmachnow, where we realised an innovative community concept with dining, meeting areas and specialised care. In the Bonn area, we are responsible for the new build of a modern senior living residence with 80 apartments whose architecture enables orientation, privacy and community in equal measure.
Refinanzierung und Kosten von Anfang an gesichert
Gesundheits- und Pflegeimmobilien sind Betreiberimmobilien: Was der Entwurf an Fläche und Baukosten erzeugt, muss sich über die Investitionskosten nach § 82 SGB XI refinanzieren lassen – sonst trägt sich das Haus nicht. Wir planen von der ersten Skizze an innerhalb der refinanzierungsfähigen Grenzen Ihres Bundeslandes, optimieren das Verhältnis von Nutz- zu Bruttogrundfläche und verfolgen die Kosten über alle Leistungsphasen nach DIN 276. Für die Augustinum Stiftung haben wir das bei der stationären Pflegeeinrichtung Itzel bei Bonn umgesetzt.
Genehmigungssicher: Landes-Heimrecht, Sonderbau, Barrierefreiheit
Pflegeeinrichtungen sind baurechtliche Sonderbauten, und das Heimbaurecht ist seit der Föderalismusreform Ländersache – Einzelzimmerquoten, Mindestgrößen und Gemeinschaftsflächen unterscheiden sich je Bundesland. Wir kennen diese Regelwerke, stimmen den Entwurf früh mit Heim- und Bauaufsicht ab und koordinieren Brandschutzkonzept und Prüfsachverständige. Barrierefreiheit nach DIN 18040 ist für uns kein Nachtrag, sondern der Ausgangspunkt jedes Grundrisses.
Räume für Menschen mit Demenz – und für Ihr Personal
Der Großteil der Bewohner lebt mit kognitiven Einschränkungen. Wir planen orientierungsgebend: ruhige Farb- und Bodenkonzepte ohne irritierende Muster, gutes Licht, klare Wege und geschützte Freibereiche – wie in der Demenz-Tageseinrichtung Augustinum Kleinmachnow. Ebenso zählt das Personal: kurze Wege zwischen Dienstzimmer, Bewohnerzimmern und Pflegebad entlasten jede Schicht und senken die Betriebskosten über Jahrzehnte. Damit alle Beteiligten früh mitentscheiden, machen wir Grundrisse per Virtual Reality vor Baubeginn begehbar – so haben wir auch bei der Notaufnahme des Bundeswehrkrankenhauses Berlin gemeinsam mit den Ärzten die Details ihres Arbeitsalltags geplant.
The market of the future needs architectural expertise
Der demografische Wandel verändert den Immobilienmarkt fundamental: Bis 2040 wird allein in Deutschland ein Marktvolumen von rund 40 Milliarden Euro im Bereich Senior Living erwartet, gleichzeitig wächst der Bedarf an modernen Gesundheitsimmobilien – von Arztpraxen über Tageskliniken bis zu spezialisierten Rehaeinrichtungen. Was fehlt, ist Architektur, die heutige Lebensrealitäten widerspiegelt und sich an verändernde Bedürfnisse anpassen lässt. Für komplexe Ensembles beweisen wir das etwa bei der Klinik-Erweiterung in Tutzing am Starnberger See.
Häufige Fragen von Bauherren
Haben Sie Referenzen im Pflege- und Gesundheitsbau?
Ja. Für die Augustinum Stiftung u. a. die Demenz-Tageseinrichtung Augustinum Kleinmachnow und die stationäre Pflegeeinrichtung Itzel bei Bonn, für eine Privatklinik die Erweiterung in Tutzing. Gern besichtigen Sie ein Haus mit uns und sprechen mit dem Betreiber.
Welches Heimbaurecht gilt an meinem Standort – und ist Ihr Entwurf genehmigungsfähig?
Das Heimbaurecht ist Ländersache (z. B. LHeimBauVO Baden-Württemberg, WTG Nordrhein-Westfalen, WTG-BauV Berlin). Wir planen nach dem Recht Ihres Bundeslandes, klären Einzelzimmerquote und Zimmergrößen früh und stimmen den Entwurf mit der Heimaufsicht ab.
Bleiben die Baukosten refinanzierbar?
Ja. Wir planen innerhalb der über § 82 SGB XI refinanzierungsfähigen Grenzen, halten die Flächenkennwerte ein und verfolgen die Kosten über alle Leistungsphasen nach DIN 276.
Wie optimieren Sie den Grundriss für Personaleffizienz?
Kurze Wege zwischen Dienstzimmer, Bewohnerzimmern und Pflegebad, klare Zuordnung je Wohnbereich und Sichtbeziehungen für die Nachtwache. Der Grundriss entscheidet über die Betriebskosten für Jahrzehnte.
Bauen Sie auch im laufenden Betrieb um?
Ja. Wir planen in Bauabschnitten mit Interims-Brandschutz, Staub- und Lärmschutz und enger Abstimmung mit Pflegedienstleitung und Bewohnern, damit Sie keine Belegung verlieren.
Wie planen Sie für Menschen mit Demenz?
Orientierungsgebende Grundrisse, ruhige Farb- und Bodenkonzepte ohne irritierende Muster, gutes Licht und geschützte Freibereiche – umgesetzt u. a. in Augustinum Kleinmachnow und bei Itzel.
Kümmern Sie sich um den Brandschutz im Sonderbau?
Ja. Wir arbeiten mit in dem Marktsegment versierten Brandschutzplanern zusammen, koordinieren das Brandschutzkonzept inklusive Räumungskonzept für nicht selbstrettungsfähige Bewohner und binden Feuerwehr und Prüfsachverständige früh ein.
Ist das Gebäude barrierefrei nach DIN 18040?
Barrierefreiheit nach DIN 18040-1/-2 ist Ausgangspunkt statt Nachrüstung; rollstuhlgerechte Plätze und Bewegungsflächen sind von Beginn an eingeplant.
Können Sie auch Kliniken und deren Hygieneanforderungen planen?
Ja. Bei der Klinik-Erweiterung in Tutzing und der Notaufnahme des Bundeswehrkrankenhauses Berlin haben wir komplexe bauphysikalische und hygienische Anforderungen (u. a. DIN 1946-4, KRINKO) gelöst.
Wie sichern Sie Kosten und Termine?
Verbindliche Kostenverfolgung nach DIN 276, realistische Puffer und ein transparentes Berichtswesen mit festem Jour fixe – inklusive früher Warnung bei drohenden Abweichungen.
Binden Sie unser Personal in die Planung ein?
Ja, strukturiert über Workshops und Bemusterung. Mit Virtual Reality machen wir Grundrisse vor Baubeginn begehbar, sodass Pflegekräfte und Bewohnervertreter früh Feedback geben können.
Planen Sie nachhaltig und fördertauglich?
Wir planen energieeffizient und nachweisfähig für Förderkulissen wie das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) und die KfW-Neubauförderung.
Ist das Haus später umnutzbar?
Wir planen drittverwendungsfähig: Raster, Gebäudetiefe und Technik so, dass sich Wohnbereiche später zu betreutem Wohnen, Tagespflege oder Service-Wohnen umwidmen lassen.
Welche Leistungen übernehmen Sie?
Von der Bedarfsplanung über alle Leistungsphasen der HOAI bis zur Objektüberwachung – auf Wunsch als Generalplaner mit einem Ansprechpartner für alle Fachplanungen.
we design architecture

OOW is an award-winning Berlin practice designing and delivering buildings and interiors for commercial and housing—focused, bold, assured.





