Projekt

Itzel Sanatorium

Kunde

Augustinum Stiftung

Leistungen

Entwurf, Genehmigung und Umsetzung
Neubau eines 80-Betten-Sanatoriums für Demenzerkrankte

Itzel-Sanatorium

In der Nähe von Bonn hat oow eine stationäre Pflegeeinrichtung der Augustinum Stiftung mit dem Repertoire moderner Architektur weiterentwickelt. Konzipiert wurde ein Neubau, der die Privatsphäre der an Demenz erkrankten Bewohner schützt und ihnen die Orientierung erleichtert.

Zimmeransicht

„Auch eine intellektuelle Herausforderung - ist das Erinnern wirklich essentiell, um Architektur zu erleben?“

Zimmer mit Beispielmöblierung

Direkt am Rhein gelegen, befindet sich in einem denkmalgeschützten Park eine alte Villa, welche als Haupthaus des Sanatoriums erhalten wird. Die Planung von oow sieht drei Neubauten vor, die sich am Rande des Parks rücksichtsvoll in das Ensemble eingliedern. Sie nehmen Rücksicht auf den Baumbestand des Parks und die alte Villa und erfüllen doch die allerhöchsten Ansprüche an Funktionalität und Gestaltung.

Auch bei diesem Projekt hat sich das oow-Team konsequent in die Perspektive der Nutzer hineingedacht. Wohn- und Aufenthaltsbereiche sind so gegliedert, dass die Privatsphäre der Bewohner das entscheidende Kriterium ist und so gut wie möglich gewahrt wird.

Jeder Bewohner gelangt aus seinem ihm vertrauten Zimmer in einen Aufenthaltsbereich, der Raum für gemeinsame Aktivitäten bietet. Von hier führen Wege zu den Speiseräumen und weiter in den Park oder zu den Aufenthaltsbereichen der anderen Gebäude.

Der Zugang zum Park, in dem die Bewohner, die spazieren und die Natur mit Rhein-Blick genießen können, ist offen. Er ist von allen Aufenthaltsbereichen und Speiseräumen aus auf direktem Weg zu erreichen. Und bei schlechtem Wetter? Dann bieten die verglasten Gemeinschaftsbereiche großzügige Ausblicke in den Park.

Das Itzel-Sanatorium liegt im Bonner Vorort Oberkassel und wird von der gemeinnützigen Augustinum Stiftung betrieben. Mit dem von oow konzipierten Neubau, der die denkmalgeschützte Villa ergänzt, wird die Kapazität von 65 auf 80 Bewohner erhöht.

Die Zimmer sind in den drei neuen Häusern auf drei Etagen angeordnet. Die Gebäude sind geknickt – so lassen sich lange, oft als unangenehm empfundene Flure vermeiden. Beim Verlassen des Aufzugs betritt man auf den zwei oberen Etagen einen kleinen Aufenthaltsbereich, der auch von Angehörigen bei Besuchen genutzt werden kann. Dieser Bereich ist zum Aufzug hin offen. Das Gestaltungskonzept und der – je nach Ausrichtung des Gebäudes unterschiedliche – Ausblick erleichtert den Bewohnern die Orientierung.

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Leipziger Straße 56
10117 Berlin

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