OOW – Farbe und Material
Farbe ist Licht.
Kaum eine Entscheidung prägt einen Raum so stark wie die Farbwahl. Deshalb entwickeln wir bei OOW jeden Entwurf visuell am 3D-Modell: Farben, Tageslicht und Kunstlicht werden physikalisch korrekt simuliert, das Modell wird in VR kontrolliert und angepasst.
Materialien bauen wir dort mit viel Liebe virtuell auf – Reflection Map, Texture Map, Roughness, Alpha-Kanäle, Displacement und Bump Map –, damit das Licht auf jeder Oberfläche das tut, was es später im gebauten Raum tun wird. Denn Farbe ist Licht: Was wir als Architektur wahrnehmen, ist reflektiertes Licht.
Am Ende dieser Kette steht ein präziser Farbwert, denn der Maler braucht von uns NCS-Farbtöne. Genau dafür gibt es dieses Werkzeug: Es übersetzt freie HSB-Werte (Photoshop-Logik) in die drei nächsten NCS-Töne – Metrik CIEDE2000 (ΔE00), Referenz alle 1950 NCS-Indexfarben.
Der NCS-Farbfinder
Die drei nächsten NCS-Töne
Deine Auswahl:
Vom Board zur Baustelle

Vom Modell zum Muster: Für unsere Kunden bauen wir Materialboards – mit echten Mustern von Stoffen, Holz, Lacken und Bodenbelägen, wie für das Augustinum Kassel, das Augustinum Kleinmachnow und die Autostadt.
Nach der Vorentscheidung wird auf der Baustelle bemustert: Farbtöne streichen wir in 2 x 2 Metern und beurteilen sie unter den realen Lichtverhältnissen – Stühle, Bodenbeläge und Materialien liegen daneben. Farbvarianten werden im direkten Vergleich gestrichen, Nuance neben Nuance. Dann fällt die finale Entscheidung.
Farbregister
Farbe ist bei OOW keine Theorie: Hier stehen die dokumentierten Töne und Leitmaterialien unserer Projekte – aus Farb- und Materialkonzepten, Leistungsverzeichnissen und Bemusterungen. Ein Klick auf einen Farbton lädt ihn in den Farbfinder, jede Karte führt zum Projekt.
Bildschirmdarstellung der Töne näherungsweise (sRGB) · NCS-Töne werden beim Klick gemerkt