Projekt
KERB Foodhall Berlin Potsdamer PLatz
Kunde
Apleona R&M Ausbau GmbH
Leistungen
Sonderbauleitung und Koordination
Ein neuer FoodCourt für Berlin
KERB Foodhall Berlin
Von außen zieht sie die Blicke auf sich: Die Kerb Foodhall, eine urbane Schöpfung im Herzen Berlins, öffnet ihre transparenten Fassaden weit zur Piazza des Sony Centers. Unter dem leuchtenden Schriftzug „FOOD HALL“ und der schützenden Glashülle des Ensembles beginnt ein neuer Treffpunkt für die Hauptstadt – großzügig, international, einladend.
Hier verschmelzen zwölf Street-Food-Konzepte aus aller Welt mit architektonischer Innovation. Die offene Bar im Zentrum des Erdgeschosses, eingerahmt von einem leuchtenden Deckenring und dem Slogan „Welcome to Kerb Berlin“, bildet das pulsierende Herz des Projekts. Von den ersten Plänen bis zur Eröffnung war klar: Dieser Ort sollte kein standardisiertes Gastronomieprojekt werden, sondern ein lebendiger Raum für Begegnung, Austausch und Genuss.
Kollaborative Koordination – vom Konzept bis zur Umsetzung
Der Weg dorthin war geprägt von internationaler Zusammenarbeit. Als Generalunternehmer wurde Apleona beauftragt, die anspruchsvolle Aufgabe der Bauleitung und Koordination zu übernehmen. Das Projekt erforderte eine lückenlose Kommunikation zwischen dem englischen Betreiber, den lokalen Planern und ausführenden Firmen – eine Übersetzungsarbeit im doppelten Sinn: Sprachlich, aber auch kulturell und planerisch.
Bereits in der Auftragsvorbereitung unterstützte das Bauleitungsteam von Beginn an bei Vertragsverhandlungen, Online-Meetings und der Vermittlung zwischen allen Beteiligten. So wurde aus der Foodhall-Vision ein klar strukturiertes Bauprojekt, das in Berlin neue Maßstäbe setzen sollte.
Technik trifft auf Design – Schnittstellen, die verbinden
In der Praxis bedeutete das: penible Prüfung aller Unterlagen des Auftraggebers, das Anfordern fehlender Angaben, die Überlagerung und Kollisionsprüfung der TGA-Gewerke mit der anspruchsvollen Architektur. Jede Foodstation, jede Bar, jede Sitzinsel musste auf ihre technische Machbarkeit, ihre Funktion und Ästhetik hin abgeglichen werden. Die Herausforderungen – von raumgreifenden Lüftungsanlagen bis hin zur Integration modernster Küchentechnik in denkmalgeschützte Gebäudeteile – löste das Team in enger Abstimmung mit Werkplanern und Designarchitekten.
„Die Matcha Desserts schmecken doppelt gut, nach all der harten Arbeit!"
Sebastian Blancke, CEO
Wer durch die Hallen von KERB Berlin streift, erlebt ein Raumgefüge, das auf mehreren Ebenen spielt: Eine schwungvolle Treppe aus Holzlamellen, die wie eine Skulptur die Ebenen verbindet. Klare Linien an den Foodständen, dazu ein raffiniertes Spiel aus Licht und Materialität. Über allem schwebt ein digitales LED-Display, das als Signal und Wegweiser funktioniert und den urbanen Charakter der Foodhall unterstreicht.
In den Details spiegelt sich die Präzision der Bauleitung: Technisch anspruchsvolle Barbereiche, flexible Möblierung, offene Sichtachsen – alles wurde in iterativen Prozessen aufeinander abgestimmt, Zielkonflikte gelöst, Terminpläne nachverfolgt und flexibel angepasst. Neben der vibrierenden Hauptfläche bietet die Kerb Foodhall Rückzugsorte: Ein exklusiver Function Room für private Dinner, warm erleuchtet vom Schein zahlloser Kerzen, mit eigener Bar und intimer Atmosphäre. Diese Vielseitigkeit war Teil des Konzepts – und verlangte besondere Sorgfalt in der Planung von Haustechnik, Akustik und Raumakzentuierung.
Ein Ort, der Berlin bereichert
Mit der Fertigstellung der Kerb Foodhall ist am Potsdamer Platz ein neuer urbaner Magnet entstanden: Ein Treffpunkt für Berliner und Gäste, für Genießer, Entdecker und Nachtschwärmer. Das Projekt zeigt, wie vielschichtig und lebendig Baukultur sein kann, wenn internationale Zusammenarbeit, präzise Koordination und gestalterischer Anspruch zusammentreffen.
Und während draußen die Menschen auf der Piazza Platz nehmen, strahlt drinnen das warme Licht, die Bars sind belebt, und über allem schwebt der leuchtende Schriftzug: Welcome to Kerb Berlin!






















