Projekt

Flussbad Campus - Werft

Kunde
Slowness
Leistungen
Ausführungsplanung
Reethaus als Auftakt, Werft im Ausbau

Flussbad Campus Berlin

Auf dem Gelände der historischen Weimarer Flussbadeanstalt an der Rummelsburger Spree entsteht der Flussbad Campus als interdisziplinärer Ort für Kultur, Arbeit, Gastronomie und Gesundheit. Nach dem Start des Reethauses folgt die Werft als räumliche Klammer des Campus und verbindet Bootshaus und „Platte“.

„Ein Tempel aus Schilfrohr … Kontemplative Architektur aus Beton, Glas und Reet.“

Flussbad Campus Werft Wendeltreppe Sichtbeton SB4

Der Flussbad Campus ist das Leitprojekt des Hospitality-Kollektivs Slowness und wächst seit 2023 schrittweise. Das Ensemble vereint Bestands- und Neubauten zu einem Ort für Kollaboration und Programm. Die Planung verantworten u. a. Arno Brandlhuber in Zusammenarbeit mit Muck Petzet und Monika Gogl und weitere renommierte Innenarchitekten.

Mit dem Reethaus eröffnete 2023 der kulturelle Auftakt: ein monastisch reduzierter Klang- und Versammlungsraum mit 360-Grad-Raumklang, kuratierten „Open Haus“-Formaten und privaten Vermietungen. Die Veranstaltungen können hier gebucht werden: Flussbad – A Home for Adventurous Culture and Ideas. Die Architektursprache betont Ruhe, Materialität und Fokus – als Gegenpol zu klassischen Konferenzarchitekturen.

Die Werft bündelt künftig die zentralen Funktionen des Campus: ein zweigeschossiges Auditorium für Lehre, Talks und Aufführungen, Working Lofts, Member-Desks, Ateliers, Gallery Bar, Bibliothek, Health & Movement sowie Hotelzimmer. Der Neubau – entworfen von Arno Brandlhuber und Muck Petzet– setzt auf eine robuste, direkte Materialität aus Beton, Glas und rohem Ziegel. OOW verantwortet seit Ende 2019 die Ausführungsplanung für das Werft Gebäude.

Als gastronomischer Anker entsteht das Bootshaus mit All-Day-Restaurant und Club-Floor (geplante Eröffnung 2026/2027). Die Platte bietet bereits Working Lofts und dient als Basis des laufenden Betriebs.

Der Campus verfolgt in allen Bausteinen das Prinzip des maßvollen Mitteleinsatzes: wenige, präzise ausgewählte Materialien; sichtbare Trag- und Ausbaustrukturen; flexible, großformatige Räume für unterschiedliche Nutzungen. In der Summe entsteht eine klare, langlebige Architektur, die Programm und Betrieb in den Vordergrund stellt.

Leipziger Straße 56

10117 Berlin